Der Wertschöpfungspakt Chemie des Chemie-Clusters Bayern

Die 260 Mitglieder des Chemie-Clusters Bayern bieten zahlreiche Möglichkeiten, aktuelle industrielle Fragestellungen durch ihr chemisches Material- und Prozess-Know-how zu beantworten: Gerade in den Bereichen Mobilität, Konsumgüter und Schwerindustrie könnten viele dringende Technologiebedarfe von Systemintegrierern bereits jetzt durch chemische Angebote gedeckt werden. Alleine die „Entfernung“ zwischen chemischen Zulieferern und industriellen OEM in der Wertschöpfungskette verhindert eine effiziente Erschließung solcher „versteckten Märkte“.

Im „Wertschöpfungspakt Chemie – die Probleme von heute lösen“ bieten sich Chemieunternehmen und Universitäten als Innovationspartner für Industrieunternehmen aus anderen Branchen an. Durch die gemeinsame Diskussion aktueller Fragestellungen nehmen die Clustermitglieder eine Dienstleistungsfunktion für industrielle Anwendersegmente wahr, insbesondere für solche, die noch nicht eng in chemische Wertschöpfungsketten eingebunden sind. Ziel dieses Dialogs ist eine höhere Wertschöpfung durch chemische Produktaufwertungen – so werden sowohl für chemische Zulieferer als auch für industrielle Anwender neue Marktchancen geschaffen.

Die Initiative

Der „Wertschöpfungs-Pakt Chemie“ steht mit seinem Label für vertrauliche, hocheffiziente Industrievernetzung weltweit. Seine Partner verpflichten sich auf einen definierten Prozess, technologieintensive Kooperationen auf der Basis von IP-Schutz und strengen Marktregeln voranzutreiben.

Chemie in Luft- und Raumfahrt: Chemisches Material- und Prozess-Know-How

Chemie im Schiffbau: Neue Sicherheitssysteme, reduzierte Operationskosten

Chemie im Rohstoffabbau: Der chemische Beitrag zu effizienter und sauberer Ressourcengewinnung

 

Der High-Tech Gründerfonds unterstützt den Wertschöpfungs-Pakt Chemie durch die Teilnahme seiner Portfolio-Unternehmen.